Global-Health Consult verfügt über die medizinische Expertise aus mehr als 60 Jahren Erfahrung bei der Applikation dosierter, künstlicher Höhenlagen (Hypobare Höhenkammer, normobare Höhenräume, IHT | Interval Hypoxic Training und IHHT | Interval Hypoxic Hyperoxic Training) bei Patienten, im Sport, im Alpinismus, in der Luftfahrt und der O2-Reduktion zur aktiven Brandvermeidung.

Global-Health Consult bietet Beratung und Verkauf oder Miete von IHHT Atemgeräten und LOXYS Höhenräumen, sowie Therapie- und Höhentrainingskonzepte, Schulungen und  Expertisen an. 

Für das Spezialgebiet aktive Brandvermeidung stehen LOXYS-SAFE Sauerstoffreduzieranlagen zur Verfügung.  


 






Höhe ist

- wie Hitze, Kälte, Belastung durch Gewichte oder Training per se - ein Reiz auf den menschlichen Organismus. Dieser Höhenreiz wird seit mehr als einem Jahrhundert in natürlichen oder künstlich erzeugten Höhenbedingungen zur Aktivierung körpereigener Anpassungsprozesse und Selbstheilungskräfte medizinisch genützt. Ob in Höhenkliniken, bei Keuchhustenflügen für Kinder, in den zahlreichen schon seit den 1950er Jahren erfolgreich eingesetzten Höhenkammern für Patienten mit Asthma und Bronchitis oder aktuell in modernen Höhentherapie- und Höhentrainingszentren in Europa, medizinisch dosierte Höhenlage verbessert die Gesundheit, erhöht die körperliche Fitness und steigert die Leistungs- und Abwehrfähigkeit beim Kranken und Gesunden. 

Durch den Aufenthalt in Höhenkammern/-räumen oder bei einem individuell gestalteten IHHT | Interval Hypoxic Hyperoxic Training | Atem- und Lungentraining mit speziellen Sauerstoff-/Luftgemischen wird die Bildung der roten Blutkörperchen stark angekurbelt, womit sich die Qualität des Blutes verbessert. Die Atmung wird tiefer, der Blutstrom verstärkt sich und die Organe, Gewebe und Zellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt. Die Anzahl der funktionsfähigen Blutgefäße im Herzen, Gehirn, in der Lunge, in den Muskeln, den Nieren und der Leber erhöhen sich


Mitochondrien

Die Forschung österreichischer und internationaler medizinischer Universitäten hat ein Training möglich gemacht, die Energiekraftwerke unserer Zellen, die man Mitochondrien nennt, zur Regeneration zu bewegen. Bei Höhenstudien und Untersuchungen von Piloten, Astro- und Kosmonauten, die häufiger  reduzierter Sauerstoffatmung ausgesetzt waren, machten sie erstaunliche Entdeckungen. Von Bedeutung ist dies besonders für Menschen, die unter einem chronischen Energiemangel leiden und zur Verbesserung der Lebensqualität eine neue Option haben. Vor allem sind dies Patienten mit Chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS), Burnout-Syndrom, Depressionen und vielen anderen degenerativen Erkrankungen.

Jede Körperzelle enthält Mitochondrien, in denen unter Sauerstoffverbrauch durch Verbrennung von Zucker und Fettsäuren die Lieferung von Adenosintriphosphat (ATP) stattfindet. ATP, von dem ein 70 kg schwerer Mensch ungefähr 70 kg täglich bildet, wird für alle im Körper ablaufenden Prozesse verbraucht. Wird immer ausreichend ATP gebildet, bleibt der Mensch gesund und sieht mit 90 aus wie er erschien mit 70. Zellen, die viel Energie verbrauchen (Herz, Nerven, Muskulatur) haben eine hohe Zahl an Mitochondrien. In gesunden Herzmuskelzellen machen funktionierende Mitochondrien ungefähr 40% des Gesamtgewichts des Herzens aus, in den Nervenschaltstellen des Gehirns beträgt der Anteil bis zu 60%.

Die Verbrennung von Zucker ist ungünstiger als die von Fetten. Besonders hierbei entstehen immer freie Radikale, die zwar vom Organismus auch für wichtige Prozesse gebraucht werden, z.B. Zerstörung eindringender Mikroorganismen und Beteiligung an der Bildung von Hormonen aus Cholesterin. Eine übermäßige Bildung schadet jedoch den Zellmembranen und der Mitochondrien eigenen Erbsubstanz, die anfälliger ist als die des Zellkerns. Dieser sogenannte oxidative Stress ist die Hauptursache für Alterungsprozesse, chronisch-degenerative Krankheiten, chronische Erschöpfung, Immunschwächen und Krebs. Er ist auch dafür verantwortlich, dass das Immunsystem eines Marathonläufers nach 42 Kilometern für kurze Zeit so geschwächt ist wie das eines Aidskranken im Endstadium. 

Der Körper reagiert auf diesen Angriff  Freier Radikaler, der sich in jeder Sekunde tausendfach vollzieht, indem er sie durch Antioxidantien abfängt, das sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Reparaturenzyme beheben Schäden am Erbgut, was an dem sehr empfindlichen der Mitochondrien aber kaum gelingt. Im Laufe des Lebens addieren sich diese Schäden mit der Folge, dass die Leistung der Energiekraftwerke stetig abnimmt. 

Dieser Prozess beginnt schon zwischen dem 3. und 4. Lebensjahrzehnt. Besonders betroffen sind Nervenzellen, Herz- und Muskelzellen. Die Zahl der geschädigten funktionslosen Mitochondrien steigt, denn diese teilen sich weiterhin, wie auch die gesunden. Die Energieleistung  nimmt drastisch ab, es kommt zu einem vermehrten Calciumeinstrom in die Zelle und diese stirbt. Muskelkraft, Herzleistung, Sehkraft, überhaupt Organleistungen und auch Hautelastizität nehmen ab abhängig von der Dauer und Intensität der Schädigung. Unsere Lebenskraft sinkt stetig. Somit altern und erkranken wir vor allem durch mitochondriale Schädigung. Dies ist bekannt seit Anfang der achtziger Jahre. Umwelteinflüsse, Dauermedikamente und immer schlechtere Ernährungsgewohnheiten beschleunigen den Prozess. Es entstehen Krankheiten, an denen defekte Mitochondrien beteiligt sind. Insbesondere zählen dazu nachweislich Diabetes Typ 2, Übergewicht, Hormonstörungen, Demenz, Krebs, rund 50 andere Krankheiten sowie ein beschleunigter Alterungsprozess. Altern ist für die Altersforscher eine langsam fortschreitende Krankheit.  

Mit IHHT wird der Zellzyklus der gesunden Mitochondrien erhöht. Bei der Bestimmung der mitochondrialen Zellaktivität wurde festgestellt, das die Leistungsfähigkeit aller Organe  verbessert und der Alterungsprozess deutlich verzögert  wurde, chronische Erkrankungen durch das Zelltraining gestoppt wurden. 




Der Medizin-Nobelpreis 2019 ging an eine Gruppe von Wissenschaftlern aus GB und USA für ihre Entdeckung molekularer Mechanismen über HIF-1-alpha (Hypoxia Inducible Factor), mittels welchem Zellen den Sauerstoffgehalt bzw. die vorhandene Sauerstoffkonzentration wahrnehmen oder "riechen" - und sich daran optimal anpassen. Mehr zum Nobelpreis  > nobelprize.org




 

 
 
 
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